EIN TEIL VON MIR

Im Alltag gibt es vieles, was man planen kann, von dem dann doch einiges zu etwas ganz anderem wird. Vor vielen Jahren bin ich mehr oder weniger zufällig in meiner ersten Yogastunde gelandet. Die pure Neugier hat mich damals dort hingeführt und ist auch bis heute mein treuer Begleiter. Seit 2009 ist Yoga aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Klar ist da auch noch Platz für Reisen, Italienisch lernen und gutes Essen. Familienleben und Yoga jedoch laufen dabei außer Konkurrenz.

Der Beginn meiner Yoga Ausbildung liegt im Himalaya Institut hier in Hamburg. Nach einer vierjährigen Hatha-Yoga-Lehre habe ich die Fühler immer wieder neu ausgestreckt. So schöpfe ich heute aus einem Repertoire fundierter Prānāyāma Kenntnis, Yoga-Therapie-, und Yin-Yoga-Lehre. Wie es scheint, hört es einfach nicht auf. Welch ein Glück! Seit drei Jahren studiere ich an der Uni in Hamburg Sprachen und Kulturen des indischen Subkontinents und Tibets. Das gibt mir die Möglichkeit, mich auch aus dieser wissenschaftlichen Perspektive mit Yoga zu beschäftigen.

Das wohl Wesentliche, was ich dabei gelernt habe ist, dass es nicht darauf ankommt, einen ganz bestimmten Stil des Yoga zu verfolgen. Entscheidend ist vor allem, herauszufinden, was man braucht und es dann einfach zu tun.