EIN TEIL VON MIR

Im Alltag gibt es vieles, was man planen kann, von dem dann doch einiges zu etwas ganz anderem führt. Vor vielen Jahren bin ich, mehr oder weniger, zufällig in meiner ersten Yogastunde gelandet. Die pure Neugier hat mich damals dort hingeführt. Sie ist bis heute mein treuer Begleiter. Seit 2009 ist der Yoga aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Klar ist da auch noch Platz für gutes Essen, ferne Orte, die Welt der Romane und die Liebe zum Teetrinken. Familienleben und Yoga laufen bei all dem außer Konkurrenz.

VON DAMALS BIS HEUTE

Der Beginn meiner Yoga Ausbildung liegt im Himalaya Institut hier in Hamburg. Nach einer vierjährigen Hatha Yoga Ausbildung (nach den Richtlinien des BDY/EYU) habe ich die Fühler immer wieder neu ausgestreckt. So schöpfe ich heute aus einem Repertoire fundierter Prānāyāma Kenntnis (bei Dr. Matthias Deparade, nach Dr. Shrikrishna Bhushan Tengshe), einer Ausbildung in Yoga Therapie (bei Dr. med. Wiebke Mohme), und Yin-Yoga Lehre (bei Markus Henning Giess, nach den Richtlinien der Yoga Alliance). Wie es scheint, hört es einfach nicht auf. Welch ein Glück! Seit drei Jahren studiere ich, am Asien-Afrika-Institut der Universität in Hamburg, Sprachen und Kulturen des indischen Subkontinents und Tibets. Das gibt mir die Möglichkeit, mich auch aus dieser wissenschaftlichen Perspektive mit dem Yoga zu beschäftigen.

Das wohl Wesentliche, was ich auf diesem Weg gelernt habe ist, dass es nicht den einen Yoga Stil für alle gibt. Entscheidend ist, herauszufinden, was man braucht, was das Ziel ist und genau das dann einfach zu tun.